Mein Mann und ich haben ein gemeinsames Hobby….STEINE! Er weiss immer wo welche liegen, sieht sie aus großer Entfernung auf dem Acker liegen, fragt Bauern ob er ihnen welche abnehmen kann, macht Steinlager ausfindig und wartet immer nur auf den kleinsten Fingerzeig meinerseits, dass ich welche brauche. Mitte Juli äußerte ich so ganz nebenbei, dass man die Unkautecke an der Straße vor unserem Grundstück vielleicht mal mit Mutterboden auffüllen und dort Rasen ansäen könne. Alternativ käme man ja auch Kopfsteinpflaster in Frage. Das war die Initialzündung…denn ruckzuck war Kolleges Anhänger organisiert, ab in die Feldmark, Steine vor dem Grundstück abgekippt und ein Haufen Kies daneben. Anfang August konnte ich mit den ersten Quadratmetern Steinlegearbeit beginnen. Bei dieser Aktion konnte ich feststellen, dass unsere Straße belebter ist als ich vermutet hatte. Viele Tipps, Erfahrungen, kritische Anmerkungen, aber auch Bewunderung und Lobeinheiten konnte ich ernten. Stück für Stück (Stein für Stein) komme ich weiter…. gaaaanz langsam.
Am 11. August fand ein 2. Flechtkurs der Gifhorner Landfrauen statt. Dieses Mal in Betzhorn / Heiligen Hain. Die Kursleitung hatte wieder Frau Diana Stegmann. Sie zeigte uns an diesem Tag die Herstellung von runden und flächigen Rankgerüsten. Trotz einiger Zwangspausen wegen des Regens (die Aktion fand im Garten statt) konnten alle 10 Teilnehmerinnen nach 4 Stunden mit einem Kunstwerk nach Hause gehen.
Neulich hatte ich auf der Suche nach einer alten Zinkgießkanne den Schrotthändler im Nachbarort aufgesucht. Es stellte sich heraus, dass man an solch einem Ort viele kleine Schätze entdecken kann.
Die erste Entdeckung war ein altes Biergartenstuhlgestell, total verbogen und mit mehreren Lackschichten.
Die Zweite ein Bistrotischfuß aus Eisen und die Dritte eine verwitterte und leicht beschädigte Alugusstischplatte.
Die Ergebnisse einer kleinen Bastelaktion sind hier zu sehen:
Weidenflechten ist ein Thema, welches mich zur Zeit sehr beschäftigt. Die dickeren Äste der abgeernteten Kopfweide sollen im Zaun verarbeitet werden. Dafür werden sie von den dünneren Nebentrieben befreit, für die ich natürlich auch Verwendung hatte. Kurzerhand wurden ein paar Ruten zu Ringen gewunden, ineinander verschoben und weitere Zweige kreuz und quer hineingeflochten und gesteckt. Nach vielen Zweigen und ca. 3 Stunden Arbeit war meine erste Weidenkugel fertig. Es folgt die Präsentation….
Durch einen Gifhorner Veranstaltungskalender stieß ich zu Beginn des Jahres auf einen Weidenflechtkurs der Gifhorner Landfrauen. Spontan meldete ich mich dort an, ohne zu wissen, was es denn mit Rankstäben auf sich hatte. Mein Interesse galt hauptsächlich der Flechttechnik und Objekte für meinen Garten konnte ich sicher auch zum Einsatz bringen. Wir (10 Frauen und Frau Stegmann) trafen uns in der Wahrenholzer Schule am 10.03.2010 um 17 Uhr. Ich war etwas früher da und konnte noch die fertigen Werke des vorangegangenen Kurses bestaunen (siehe Fotos).
Frau Diana Stegmann (Korbflechterin) konnte uns einiges über die Aufzucht und Vorbereitung und Verarbeitung von Weiden berichten. Sie zeigte uns den Anfangsknoten eines Spiralrankstabes und stand uns jederzeit korrigierend und helfend zur Seite. Voll konzentriert waren alle eifrig am Flechten, Knoten und Schneiden. Mir war klar, dass ich nach dem Spiralstab noch einen weiteren Rankstab gestalten musste. Auf jeden Fall hatte ich richtig Spaß dabei und konnte mit meinen Kunstwerken, die gerade so in mein Auto passten, zufrieden nach Hause fahren. Übrigens durfte an den Teilen bisher nichts hochranken. Einer steht dekorativ im Flur und der Spiralstab in einem antiken Weihnachtsbaumständer auf der Terrasse.
Nach den gesammelten Erfahrungen bei denWordPress Seiten der Landfrauen Gifhorn wollte ich meine eigene Seite ebenfalls in WordPress weiterführen.
Die Vergangenheit wird konserviert unter:
Die Vereine der Landfrauen Gifhorn unter meiner Betreuung sind zu finden unter:
Daher sind Ähnlichkeiten zu den bereits lebenden Blogs zwar nicht zufällig, aber durchaus gewollt.











