Kränzchen aus Birkenreisig

K.Urban Artikel

Ein paar Birkenreisigzweige von gefundenen Baumschnittresten winde ich heute zu kleinen Kränzchen. Mit Paketschnur zusammen gebunden und einem kleinen angeknoteten Holzherzen findet die erste Frühlingsdeko einen Platz an unserer Küchentür.

Klirrende Kälte – Eislichterzeit

K.Urban Artikel

Mit Hilfe von ‘Väterchen Frost’ habe ich über Nacht wieder eisige Kuchen , Laternen und andere Objekte gezaubert. Schöne Hingucker auf Gartenmauer und -Wegen, die mit Teelichtern und Kerzen im Dunkeln eine romantische Stimmung verbreiten.

Die Kieselsteine im Eisblock hatte ich herzförmig auf dem Boden eines 20-Liter-Eimers angeordnet und danach ca. 15 – 20 cm mit Wasser übergossen und durchfrieren lassen. Die Haselnüsse sind einfach nur an der Wasseroberfläche schwimmend angefroren. Den durchgefrorenen Eisblock konnte ich sehr dekorativ aufrecht auf einer Mauer positionieren.

Herz aus Bucheckern

K.Urban Artikel

Ein Korb mit den im Herbst gesammelten Bucheckern steht immer noch in Garten herum. Unter dem Dachvorsprung hatten die Hülsen bisher einen trockenen Platz. Lediglich die Amseln und Meisen hatten auf der Suche nach Futter oder einfach nur aus Neugier des öfteren einige davon herausgewühlt. Bei Einräumen kam mir nun die Idee ein Herz daraus zu kleben. Bei ‘Depot’ gab es kürzlich für 1,50 Euro braun lackierte Drahtherzen zu kaufen. Mit der Heißklebepistole bewaffnet klebte ich Bucheckern auf Vorder- und Rückseite des Drahtherzens. An der äußeren Seite kam auch noch eine Lage hinzu.

 

Alte handgewebte Leinenhandtücher

K.Urban Artikel

Was macht man damit? Jahrzehntelang lag die mit Monogramm bestickte Aussteuerwäsche bei Mutter oder Großmutter ungenutzt in Schrank oder Truhe herum. Gestärkt, sauber gefaltet, im Sechserpack, fein säuberlich mit Schleifenband zusammenbunden, bekam ich sie vor Jahren weitergereicht. Meine Mutter hatte keine Verwendung mehr dafür und verteilte die inzwischen leicht vergilbten, teilweise handgewebten Stücke damals an ihre Töchter. Zum Hände abtrocknen waren sie mir zu schade. Um sie zur Tischdecke umzuarbeiten, mit Spitze dazwischen, hatten sie das falsche Format. Zuerst mussten sie mit viel Waschpulver und Wäscheweiss bei einer 90°-Wäsche zum Strahlen gebracht werden. Frisch gestärkt und gemangelt verwende ich die schmalen Exemplare als Läufer für Tisch und Schränkchen. Andere hatten das passende Maß für die Umarbeitung zur Kissenhülle. Falten, bügeln, kurz zur Nähmaschine, umdrehen, zurechtzupfen und über die Sitzkissen ziehen, fertig (das ging ohne Zerschneiden). Die Hüllen für die kleineren Kissen bekamen außen herum noch eine kleine Steppkante. Nun sind die guten Stücke immer in Benutzung. Wenn ich die hübschen Webmuster und handgestickten Monogramme so betrachte, muss ich oft an die zarten Hände der jungen Frauen denken, die früher sicherlich viel Zeit und Mühe dafür investierten.

Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.
Christian Morgenstern

Holzperlen auf Draht

K.Urban Artikel

Eine hübsche kleine Bastelarbeit für zwischendurch möchte ich heute mal vorstellen.  

Holzperlen fädelt man auf einen biegsamen Draht (z. B. Aludraht oder Drahtkleiderbügel), welcher anschließend in eine beliebige Form (z. B. Herz, Oval, Kreis) gebogen wird. Am Ende des Drahtes geformte Ösen schließen das Gebilde. Das Backförmchen, Glasprisma oder die Schneeflocke aus Zinkdraht in der Mitte vervollständigen das Ganze.

  

Ritterstern – sooo riesig

K.Urban Artikel

Beim ‘Holländer’ konnte ich einfach nicht widerstehen. Die unglaublich großen, noch geschlossenen Schnittblumen mussten einfach mit nach Hause. Sie wurden sofort mit ein paar Kieferzweigen in Omas alter Waschkanne arrangiert und sind inzwischen aufgeblüht. Edel – prächtig – strahlend –  riesig – wunderschöne weiße Blüten.

Was macht der Hirsch im Keller?

K.Urban Artikel

Das ist schon seltsam. Früher fand ich solche Trophäen in den Häusern von eingefleischten Jägern oft unheimlich und ganz und gar nicht schön. Nur an Jagdhütten und Blockhäusern fand ich sie passend und dekorativ. Meine Einstellung hat sich nicht nur aufgrund der Jägermeister-Werbung im Laufe der vergangenen Jahre ein wenig geändert. In der letzten Zeit konnte ich beobachten, dass sich die Geweihe auch im Bereich der Wohndeko eingeschlichen haben. Mein Mann bekam kürzlich von einem Bekannten dieses mächtige Hirschgeweih geschenkt. Der Bekannte konnte dieses Erbstück aus Platzgründen nicht mehr behalten. Laut seiner mündlichen Überlieferung hatte sein Großvater das Tier angeblich vor ca. 50 Jahren in den Karpaten zur Strecke gebracht. Nachdem das Hirschgeweih 6 Umzüge mitgemacht hat, sollte es nun genug gewesen sein, weshalb er uns das Geweih überließ. Gleichzeitig überließ er uns damit aber auch eine Frage: “Wohin damit?” Dazu haben wir das Monstrum erstmal vermessen und gewogen. Dann folgte ein Rundgang durchs Haus. So fanden wir für den 14-Ender einen guten Platz im Keller, wo es nun den Treppenaufgang bewacht und jeden freundlich gesonnenen Besucher begrüßt. Das schicke Riesenteil hätte uns in den Wohnräumen sehr viel Platz geraubt und wäre dort zu dominant in Erscheinung getreten. Aber mit seinem Gewicht von 7,5 kg, einer Spannweite von 80 cm und einer Ausladung nach vorn von ca. 70 cm hat er jetzt einen tollen Job als Kellerwächter gefunden. Erstaunlich, wie alles immer wieder seinen Platz findet.

Unter der Glashaube

K.Urban Artikel

Ich liebe es, wenn sich Gegenstände immer wieder neu jahreszeitlich umgestalten lassen. Meine momentanen Favoriten sind Glasglocken. Unter einer Glocke, sonst ein Teil meiner Deckenleuchte in der Küche, befindet sich eine gläserne Minilandschaft. Das Fischhochhaus hat sein Winterquartier als Stillleben auf der Flurkommode gefunden, gefüllt mit silbernen Weihnachtskugeln. Das Ganze lässt sich bei Bedarf ganz unkompliziert und rasch wieder abräumen oder umdekorieren.

 

Pinienzapfen unter Beobachtung

K.Urban Artikel

Heute erstand ich bei meinem Floristen drei schöne Pinienzapfen. Die interessante Form und der harzige Geruch gefielen mir sehr gut. Die Chefin des Blumengeschäftes gab mir den Rat die Zapfen an einem warmen Ort in Heizungsnähe aufzubewahren, da sie sich dann öffnen würden. Wenn ich Glück hätte, käme ich dann in den Genuss von essbaren Pinienkernen. Das hatte ich noch nicht gesehen, fand ich spannend und machte mich neugierig. Ups, hört sich beinahe so an, als hätte ich eine Art Überraschungsei gefunden :-)

Sie stehen ab jetzt unter Beobachtung. Weitere Fotos folgen!

Antike Backförmchen

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Ein Besuch beim Trödler in Gifhorn bescherte mir für wenig Geld ein paar alte Backförmchen. Benutzt, ein wenig peekig und klebrig erhielten sie erstmal eine kleine Grundreinigung. Die antike Patina ging dabei nicht verloren. Als Baumschmuck und Kerzenhalter kommen sie bei mir zum Einsatz.

Winterlicher Fensterschmuck

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In der Adventszeit hole ich die weißen Keramiksterne und -Zapfen immer wieder gern hervor, um sie mit Schleifenband an der Vorhangstange zu befestigen. Diese schlichte Fensterdeko wird mich auch noch im Januar erfreuen.

Ein kuscheliger Adventskranz, der nicht nadelt

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Genau das Richtige für Menschen, die die Weihnachtszeit im trendigen Kuschel-Look mit einem wohlig herzerwärmenden Gefühl genießen möchten.

Zutaten: Styroporkranz, Wolle (möglichst dick und grob), Kerzen, Metall-Kerzenhalter mit Dorn, Zapfen, Bucheckern, Lärchenzweige, Moos und Spielzeugtiere (z. B. von Fa. Schleich)
Ideengeber: Caresa

Zuerst wird ein Schal, je nach Größe und Durchmesser des Kranzrohlings gestrickt, der um den Kranz herumgelegt und an dessen Unterseite zusammengenäht wird. Das mit Fransen versehene Ende des Schals liegt locker daneben. Die restlichen Dinge werden je nach Geschmack darauf gesteckt und drumherum drapiert. Meine leicht verspielte ‘Waldthema’-Version mit Bienenwachskerzen passt farblich gut zu unserer Einrichtung.

Simon’s Cat in ‘Santa Claws’

K.Urban Artikel

An Katzen mag ich gern, dass sie so eigenwillig, lässig, anschmiegsam und gemütlich sind. Die YouTube-Videos von Simon’s Cat sind zwar leicht übertrieben, aber der Autor scheint ein sehr guter Beobachter und Katzenliebhaber zu sein. Ich erkenne einige Eigenarten und Verhaltensweisen unserer Nachbarskatze wieder. Schmunzel. Viel Freude beim Anschauen! Mau….

Engel aus Holzscheiten gebastelt

K.Urban Artikel

Bei einer kleinen privaten Adventsausstellung, wurde ich wieder daran erinnert, dass ich die witzigen Engel aus der Zeitschrift Landlust noch basteln wollte. Die Gastgeberin hatte einige hübsche Exemplare angefertigt, die sie u.a. dort ausgestellt hatte und zum Kauf anbot. Am späten Nachmittag kramte ich mein bereits gekauftes Material (Gipsbinden, Pappe, Holzkugeln usw.) hervor, schnappte mir ein paar Holzscheite und machte mich nach der Landlust-Bastelanleitung ans Werk. Heute früh waren die eingegipsten Engelsflügel und -Köpfe getrocknet. Die Engel konnten vollendet und zu den Adventskerzen gestellt werden. So, nun wird die erste Kerze angezündet und bei einer Tasse Tee und einem Stück Stollen gemütlich mit der Familie der erste Advent gefeiert.

Baum aus Eisen mit Adventsschmuck

K.Urban Artikel

Da es draußen noch so warm ist und bei mir ganz und gar nicht die weihnachtliche Stimmung aufkommen wollte, hatte ich in der letzten Zeit keine Lust die Weihnachtsdeko hervorzukramen. Erst kurz vor dem ersten Advent schmückte ich ganz fix den Weihnachtsbaum aus Eisen vom letzten Jahr und stellte ihn in mein Küchenfenster. Ich finde, dass dieses einfache Gestell mit schönem Baumschmuck eine prächtige Erscheinung wird.

Rebenkranz mit Holzflocke

K.Urban Artikel

Das Wintergewand des Rebenkranzes mit einer hölzernen Schneeflocke und aus Kerzenresten gegossenen Wachsflocken ist ganz schlicht gehalten.

Alte Küchenwaage ersteigert

K.Urban Artikel » Fundstücke

Das war spannend. Drei – zwei – eins – meins. Zum ersten Mal habe ich mir etwas bei Ebay ersteigert. Auf diversen Flohmärkten hatte ich bereits Ausschau nach einer alten Küchenwaage gehalten. Bisher ohne Erfolg. Bei Recherchen stieß ich auf eine Waage bei Ebay. Es hat eine ganze Weile gedauert. Laufend wurden weitere Küchenwaagen angeboten und immer wieder wurde mein Gebot überboten. Nun hat es geklappt und das zu einem akzeptablen Preis. Hier ist das gute alte Stück!

Mollige Überzieher für die Küchenhocker

K.Urban Artikel

In einem kleinen Heftchen (Das Haus Ideen Magazin) gefielen mir ein paar urig behäkelte Birkenholzhocker. Meine drehbaren Küchenhocker (Sitzfläche 33 cm) sollten nun auch solch ein rustikales Winterkleid bekommen. Die fingerdicke Wolle konnte ich im Bastelmarkt erwerben. Da die passende Häkelnadel dort leider nicht vorrätig war, schnitzte mir mein Mann kurzerhand ein Riesenexemplar aus einem 14 mm Buchen-Rundholzstab. Nun konnte ich loslegen.

3 LM zu einem Ring schließen,
1. Runde: 6 feste Maschen hineinhäkeln, Abschluss mit Kettmasche und einer LM, (Empfehlung: Anfang der Runde immer mit einer Sicherheitsnadel markieren),
2. Runde: fM häkeln, in jede 2. Masche 2 fM (um das Muster zu erhalten, sollte nur in den hinteren Teil der Masche gehäkelt werden), Abschluss wieder mit Kettmasche und 1LM (Abschluss wiederholt sich bei jeder Reihe)
3. Runde: fM häkeln, in jede 4. Masche 2 fM
4. Runde: fM, in jede 6. Masche 2 fM
5. Runde: fM, in jede 8. Masche 2 fM
6. + 7. Runde:  in jede 10. Masche 2 fM
8. + 9. Runde: fM häkeln
10. Runde: Maschenzahl halbieren, indem nur jede 2. gehäkelt wird
11. fM
12. jede 5. Masche auslassen. Fäden vernähen. Bezug auf die Sitzfläche ziehen.

 Ging richtig schnell, sieht voll witzig aus, ist angenehm weich und kuschelig warm.

 

Anleitung zum Basteln von fünfzackigen Papp-Sternen

K.Urban Artikel

Der Basteltipp und die Anleitung für selbstgemachte Reliefkarton-Sterne sind hier zu finden.

Weymouthkiefer-Zapfenkranz

K.Urban Artikel

An der nördlichen Seite unseres Gartens steht eine ca. 30 Jahre alte Weymouthkiefer, die inzwischen stattliche Ausmaße angenommen hat. Sie hat lange seidig fallende Nadeln und trägt auffallend große Zapfen, die 15-20 cm lang sind. Die herunterfallenden Kiefernzapfen werden oft von Spaziergängern aufgelesen und machen sind prächtig als Winterdeko. Im Laufe des Jahres hatte ich mehrere Säcke, Wannen und Körbe damit gefüllt, da der Maibaum unseres Ortes zur Adventszeit einen Zapfenkranzschmuck bekommen soll. Mein Plan war, dass der feste Unterbau eine schwarz lackierte Fahrradfelge (findet man auf dem Schrott) sein sollte. Die gebrauchten Felgen umwickelte ich fest mit Birkenreisig (Stroh geht sicher auch) und Draht. Anschließend wurden die Kiefernzapfen mit Heißkleber am Untergestell befestigt und das Ganze sicherheitshalber ein weiteres Mal mit Draht umwickelt.

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