Waldorflaterne basteln

K.Urban Artikel

Auf einem der vielen Herbstmärkte in unserer Gegend hatte ich im Oktober hübsche Sternenlichter entdeckt. Dort konnte ich beobachten, wie solch eine ‘Waldorflaterne’ entsteht. Mit geschickten Handgriffen faltete die Ausstellerin aus einem quadratischen Stück Papier eines dieser Kunstwerke, in welches sie ein Teelichtgläschen stellte. Sie teilte mir mit, dass sie wegen der Transparenz geöltes Tonpapier verwenden würde und zeigte verschiedene Größen und Farben. Gelb, orange, rot, wunderschöne Herbsttöne.

Meine Laternen sollten auf jeden Fall weiß sein. Das Tonpapier wurde geschnitten und geölt und die passende Faltanleitung fand ich bei ‘Billes Bastelecke‘.

Heute, am 3. Adventssonntag, leuchten meine Sternenlichter.

Sterne aus Wachsresten

K.Urban Artikel

Immer wieder passiert es, dass Kerzen unregelmäßig abbrennen. Die Außenränder bleiben stehen, manche zerlaufen, geraten aus der Form oder sind unter Sonneneinstrahlung krumm geworden. Was kann man damit noch anfangen? ……….Wachssterne gießen !

Die alten Kerzenreste zerkleinert in ein altes Gurkenglas geben und das Ganze vorsichtig im Wasserbad erhitzen. In der Zwischenzeit Backpapier auf ein Tablett legen und Sternkeks-Ausstechformen darauf zurechtlegen. Das flüssige Wachs wird direkt in die Sternform gegossen (3 – 5 mm dick). Nach einer kleinen Wartezeit ist das Wachs fest, aber noch lauwarm. Nun kann das Förmchen vom Backpapier gelöst und der Stern vorsichtig herausgedrückt werden. Mit einer Nadel wird ein Loch zum Durchführen einer Schnur hinein gestochen. Nach dem Aushärten auf einer ebenen Fläche, kann der fertige Wachsstern aufgehängt werden.

Rebenkranz mit Zapfen

K.Urban Artikel

Für meinen Arbeitsplatz habe ich einen Adventskranz mit Zapfen unserer Seidenkiefer und altgoldenen Sternen, sowie einer rotkarierten Schleife zum Aufhängen versehen.

Sterne aus Kupfer

K.Urban Artikel

Hilfe – ich glaube , dass ich meinen Schwiegervater mit dem “Bastelfieber” angesteckt habe.
Beim letzten Besuch überreichte er mir ein mit Zeitungspapier einpacktes kleines, flaches Päckchen, welches ich natürlich gleich öffnete. Ich staunte nicht schlecht, als ich die rötlich glänzenden Sterne sah. Selbstgemacht – aus alten Kupferresten hatte er mit einem Blechknabber kleine Sternchen ausgeschnitten, die er anschließend mit einem Hammerschlagmuster verschönert und mit Löchern zum Aufhängen versehen hatte. Ganz klasse, Opi!

Adventskranz aus Reben

K.Urban Artikel

Ein kleiner Rebenkranz  mit einer Stumpenkerze, graubraunen Pilzen, Sternen und kleinen Bergkieferzapfen bringt ein wenig mehr Adventsstimmung in unser Haus.

Weihnachtsbaum aus Stahl

K.Urban Artikel

Die kleine Weihnachtsecke in der Küche wird noch um einen schlichten Eisenbaum erweitert. Zuerst hatte ich eine Zeichnung in Originalmaßen gemacht und bei einer Schlosserei Eisenstangen in 8 mm und 10 mm Stärke gekauft. Unglaublich schön ist es, dass mein Mann meine Pläne umsetzen kann. Er hat die Stäbe geschnitten, gebogen, geschweisst und den Fuß des Gestänges in einem Zinkeimer einbetoniert. Den fertigen “Weihnachtsbaum” konnte ich nun mit Behang aus meinem Fundus schmücken. Wenn der Beton im Eimer durchgetrocknet ist, werde ich noch kleine Zapfen drauflegen. Das Ganze hat einen skandinavischen Touch.

Weihnachtsbaumständer aus Gusseisen

K.Urban Artikel

Nachdem ich im Frühjahr den Einfall hatte, meinen Spiralweidenrankstab mithilfe eines alten Weihnachtsbaumständers auf der Terrasse zu positionieren, zog ich mit entsprechend geschärftem Blick über örtliche Trödelmärkte. Dort fanden sich im Laufe der Zeit für 1-2 Euro vier weitere gusseiserne Schätzchen, die von Dreck und Rost befreit, schwarz lackiert wurden. Weisse Stumpenkerzen in die Öffnungen gestellt, mit den Drehschrauben befestigt, arrangierte ich die Baumständer nun auf dem Küchensideboard. Am Sonntag, als die erste Kerze angezündet war, genoss unsere kleine Familie den Anblick ganz besonders.

Rebenstern zum Advent

K.Urban Artikel

Sonntag ist der 1. Advent. In der letzten Nacht hat es zum ersten Mal geschneit und für die nächsten Tage ist Frost angesagt. Langsam sollte die Weihnachtsdeko hervorgeholt werden. Besonders liebe ich hierfür Sterne in allen Varianten. Dieses Jahr kommt ein weiterer Stern hinzu – ein Stern aus Weinreben.

Das Grundgerüst besteht aus 1 Meter langen Haselnusszweigen, die mit Paketband und Bindedraht verbunden werden. Das sieht schon nach Stern aus.

Die Weinranken werden gleichmäßig drumherum geschlungen und das Werk an die Wand gelehnt. Ganz schlicht, einfach und schaut dazu auch noch toll aus.

Ein Herz aus Weinranken

K.Urban Artikel

Aus Weinranken lässt sich wunderbarerweise noch viel mehr machen.

Das Wirrwarr soll ein Rebenherz sein und ich stelle wieder mal fest: “Ich liebe das Basteln“.

Kugel – natürlich und wild

K.Urban Artikel

Das Grundgestell für die Rebenkugel sind zwei ineinander gesteckte Fahrradfelgen (Sperrmüllfund). Die ersten Weinranken werden mit Paketschnur (oder Bindedraht) an den Felgen befestigt. Weitere werden wie bei einem Wollknäuel in allen Richtungen außen herum gewickelt und die Enden immer wieder ins Geflecht gesteckt. Wenn eine gewisse Dichte der Wicklungen  erreicht ist, kann man aufhören. Echt riesig, die wilde Kugel!

Rebenkränze basteln

K.Urban Artikel

Gestern schaute ich aus dem Fenster in den gegenüber liegenden Wald hinein, träumte so vor mich hin und überlegte, was ich mit meiner überschüssigen kreativen Energie so machen könnte. Es regnete und war so ein richtig mieser dunkler, verregneter Novembertag, wie ihn niemand braucht. Die Idee kam, als ich die Ranken vom wilden Wein sah, die wie ein Lianenvorhang von den Ästen der kahlen Bäume herunterhingen. Eine kleine Regenpause war der richtige Augenblick, um das Gestrüpp von den Bäumen zu reißen und auf meine Terrasse zu zerren. Die störrischen, verzottelten Ranken schlang ich zuerst kreisförmig aneinander und nutzte die dünneren Nebenranken zum Umwickeln des Kranzes. Abstehende Enden wurden im Geflecht versteckt und das Gebilde in Form gedrückt. Da das Ganze in einer halben Stunde erledigt war, folgte ein Zweiter. Beide Rebenkränze fanden kurze Zeit später einen Platz in meiner Gartendekoration.

Steinspirale

K.Urban Artikel

Auf der rechten Seite unserer Hofeinfahrt liegen und stehen schon seit geraumer Zeit große Findlinge. Gestern beschloss ich die Steine neu zu arrangieren. Die Größeren bilden ab der Grundstücksmauer den Anfang einer Spirale, die sich im Vordergrund bis auf das Niveau der Straße absenkt. Hier legte ich bis zum Inneren der Spirale handliche Feldsteine. Die freien Zwischenräume wurden zuerst mit Vlies ausgelegt und dann mit Minikieseln aufgefüllt. Das Werk ist eine spontane Idee oder besser gesagt ein LandArt-Experiment, dessen Haltbarkeit sicherlich begrenzt sein wird, denn ich muss damit rechnen, dass Fahrzeuge drüberfahren. Mal beobachten, wie es sich entwickelt?

Historisches Kopfsteinpflaster

K.Urban Artikel

Heute, um 15.30 Uhr war es soweit. Der letzte Kopfstein wurde versenkt und machte das Pflaster komplett. Auf diesen Augenblick hatte ich seit Anfang August hingearbeitet. Zeitmangel, Regenzeit und kürzer werdende Tage hinderten mich am schnellen Weiterarbeiten. Manchmal musste ich auch nur Rücken und Handgelenke schonen. Meine beiden Schätze holten auf Zuruf neue Feldsteine und Kiesel heran und ein Nachbar half mit 2 Karren Kies aus. Man kann nicht behaupten, dass es eine ebene Fläche geworden ist, aber die kleinen Huckel und Senken sind sanfte Schwünge, die beim Drübergehen nicht weiter stören. Das Befahren mit dem Auto hat auch keine Schäden hinterlassen und ich bin ganz stolz auf mein Werk. Wenn die verschiedenfarbigen Granite nass sind, leuchten sie ganz besonders schön und werden in Kürze noch zum Verfestigen mit einer Rüttelplatte geglättet.

Am Wegesrand

K.Urban Artikel

Gestern machte ich mit meinem Sohn einen kleinen Spaziergang durch die Feldmark. Am Wegesrand, in einer wilden Hecke leuchteten die knallroten Hagebutten einer Wildrose in der Abendsonne. Wir nahmen ein paar davon mit nach Haus und fingen an zu basteln.
Hier sind die Ergebnisse…

Trittleiter im Sondereinsatz

K.Urban Artikel

Bei einem Altmöbelhändler ergatterte ich für wenige Euro eine alte braune, bekleckste, aber noch intakte Holztrittleiter. Sie sollte mit neuem Anstrich im Garten als Pflanzentreppe zum Einsatz kommen. Gedacht, getan, gestrichen, als Sichtschutz an die Terrassentür gelehnt und Pflanzen drauf. Im Laufe des heißen Sommers entschied ich mich wegen der Südlage für eine Umdekoration (siehe Foto). Flohmarktfunde, Zinkgefäße und Schlauchhalter finden hier nun ihren Platz.

Kopfsteinpflaster

K.Urban Artikel

Mein Mann und ich haben ein gemeinsames Hobby….STEINE! Er weiss immer wo welche liegen, sieht sie aus großer Entfernung auf dem Acker liegen, fragt Bauern ob er ihnen welche abnehmen kann, macht Steinlager ausfindig und wartet immer nur auf den kleinsten Fingerzeig meinerseits, dass ich welche brauche. Mitte Juli äußerte ich so ganz nebenbei, dass man die Unkrautecke an der Straße vor unserem Grundstück vielleicht mal mit Mutterboden auffüllen und dort Rasen ansäen könne. Alternativ käme man ja auch Kopfsteinpflaster in Frage. Das war die Initialzündung…denn ruckzuck war Kolleges Anhänger organisiert, ab in die Feldmark, Steine vor dem Grundstück abgekippt und ein Haufen Kies daneben. Anfang August konnte ich mit den ersten Quadratmetern Steinlegearbeit beginnen. Bei dieser Aktion konnte ich feststellen, dass unsere Straße belebter ist als ich vermutet hatte. Viele Tipps, Erfahrungen, kritische Anmerkungen, aber auch Bewunderung und Lobeinheiten konnte ich ernten. Stück für Stück (Stein für Stein) komme ich weiter…. gaaaanz langsam.

Gartenstrecke im Juli

K.Urban Artikel » Garten

Der Weg zu meinem Pflanztisch

Bild 1 von 12

Weidenflechtkurs Nr.2 mit den Landfrauen

K.Urban Artikel

Am 11. August fand ein 2. Flechtkurs der Gifhorner Landfrauen statt. Dieses Mal in Betzhorn / Heiligen Hain. Die Kursleitung hatte wieder Frau Diana Stegmann. Sie zeigte uns an diesem Tag die Herstellung von runden und flächigen Rankgerüsten. Trotz einiger Zwangspausen wegen des Regens (die Aktion fand im Garten statt) konnten alle 10 Teilnehmerinnen nach 4 Stunden mit einem Kunstwerk nach Hause gehen.

Schrottplatzfunde

K.Urban Artikel

Neulich hatte ich auf der Suche nach einer alten Zinkgießkanne den Schrotthändler im Nachbarort aufgesucht. Es stellte sich heraus, dass man an solch einem Ort viele kleine Schätze entdecken kann.
Die erste Entdeckung war ein altes Biergartenstuhlgestell, total verbogen und mit mehreren Lackschichten.
Die Zweite ein Bistrotischfuß aus Eisen und die Dritte eine verwitterte und leicht beschädigte Alugusstischplatte.

Die Ergebnisse einer kleinen Bastelaktion sind hier zu sehen:

Weidenkugel

K.Urban Artikel

Weidenflechten ist ein Thema, welches mich zur Zeit sehr beschäftigt. Die dickeren Äste der abgeernteten Kopfweide sollen im Zaun verarbeitet werden. Dafür werden sie von den dünneren Nebentrieben befreit, für die ich natürlich auch Verwendung hatte. Kurzerhand wurden ein paar Ruten zu Ringen gewunden, ineinander verschoben und weitere Zweige kreuz und quer hineingeflochten und gesteckt. Nach vielen Zweigen und ca. 3 Stunden Arbeit war meine erste Weidenkugel fertig. Es folgt die Präsentation….

Blättern: « 1 2 3 4 5 6 7 »