Holzsterne aus Baumscheiben

K.Urban Garten

Heute haben mir meine beiden Männer ein paar Sterne aus Baumscheiben zugesägt. Mein Sohn durfte zum ersten Mal unsere Stichsäge bedienen und präsentierte mir stolz die wunderschön rustikalen Sterne. Ich habe mich total darüber gefreut und im Außenbereich hübsch arrangiert.

Pfaffenhütchen, sehr begehrt

K.Urban Artikel » Garten

An unserer Grundstücksgrenze steht ein Strauch, der sich im Juni mit hübschen weißen Blüten schmückt und im August 1 cm große, viereckige, rosarote Fruchtkapseln trägt. Sie erinnern aus der Nähe betrachtet, an Hüte von Pfarrern, daher wohl der Name Pfaffenhütchen. Die Samen aus den Kapseln sind für uns Menschen giftig, bei den Rotkehlchen und Meisen in unserem Garten jedoch sehr begehrt. Zur Zeit kann ich an dieser Futterstation mit Freude ein reges Geflatter beobachten.

Hortensienblüte

K.Urban Garten

Noch nie hat meine Hortensie so üppig geblüht, wie in diesem Sommer.

Hopfen an der Wurstkrone

K.Urban Garten

Zur Einweihung unseres Hauses hatten wir von Freunden eine Hopfenpflanze geschenkt bekommen, die sich in der Zwischenzeit prächtig entwickelt hat und vorwiegend das Regenabflussrohr unserer Dachrinne berankt. Wenn ich allerdings nicht aufpasse, wird alles was sich in der unmittelbaren Nähe befindet, mit bewuchert. Dies geschieht momentan mit meiner halbrunden, selbst geschmiedeten Wurst- bzw. Kräuterkrone. Da ich das ganz hübsch finde, werde ich es noch eine Weile dabei belassen. Im Herbst wird die Pflanze sowieso wie immer vollkommen zurückgeschnitten.

 

Hantel im Garten

K.Urban Artikel » Garten

Manche Dinge entdecken Besucher unseres Gartens erst auf den zweiten Blick. So ist es z. B. mit der Hantel, die mit Efeu bedeckt seit einigen Jahren an unserer Sandstein-Trockenmauer lehnt. Im Grunde genommen war ich damals nur scharf auf die beiden Stahlkugeln, die auf zwei Steinpfeiler gesetzt werden sollten. So war mein Plan. Meinen Mann schickte ich die 50-Kilo-Hantel vom Schrotthändler holen. Das Problem war nur, dass er sich weigerte die Kugeln einfach abzusägen. Sie blieb ganz und hat seitdem ihren festen Platz im Garten.

 

Alter Holzbalken als Stele

K.Urban Artikel » Garten

Beim Zerlegen und Zersägen einiger alter, verwitterter Holzbalken fiel mir ein Bruchstück mit einer großen länglichen Öffnung besonders auf. Ich stellte den Balken aufrecht hin und hatte einen Einfall für die zukünftige Verwandlung in ein Kunstobjekt. In das Loch im Holzstück wollte ich einen transparenten, filigranen oder metallenen Gebrauchsgegenstand einpassen. Meine Wahl fiel auf einen gläsernen runden Briefbeschwerer aus klarem Glas mit blauen Einschlüssen. Die fertige Gartenstele wurde sofort an einem gut sichtbaren Platz im Blumenbeet zur Schau gestellt.

Gartenimpressionen im Juni 2011

K.Urban Garten

Zimbelkraut – mein Mauerblümchen

K.Urban Artikel » Garten

Vor ein ungefähr fünf Jahren bekam ich von Nachbarn ein kleines Töpfchen mit Zimbelkraut geschenkt und setzte die Pflanze in eine Lücke meiner lose geschichteten Sandstein-Trockenmauer. Von dort aus breitete sich das Gewächs in alle Richtungen aus und jetzt finde ich es in vielen Ecken meines Gartens wieder. In den schattigen Ritzen und Fugen der Mauern keimen die Samen, die dort wahrscheinlich auch durch Vögel oder Wind eingebracht werden. Diese Standortbedingungen sind anscheinend ideal. Sonnige Seiten heizen sich stark auf, speichern die Wärme und geben sie nur langsam wieder ab. Gut für eine wärmeliebende Pflanze wie das Zimbelkraut, welches in der Lage ist, vorübergehende Trockenheit zu verkraften. Die Stängel hängen nach unten, können aber auch nach oben klettern und wachsen in die Lücken der Steinplatten hinein. Im Winter ist es immergrün, wird kaum gegossen und bedarf auch sonst keiner großartigen Pflege.

Momentan sind die zierlichen kleinen hellvioletten Blüten überall in meinem Garten zu sehen!

 

 

Biergartenstuhl liefert Hauch von DDR-Nostalgie

K.Urban Fundstücke » Garten

Was Schrott ist, liegt im Auge des Betrachters. Etwas für das man keine Verwendung mehr findet, von dem man sich zur eigenen Erleichterung rechtzeitig trennen sollte. Dinge, die nur noch irgendwo herumfliegen und vielleicht auch noch kaputt sind, gehören auf den Müll wenn ihre Zeit endgültig vorbei ist. Aber Halt! Auf den ersten Blick hässlicher, unnützer Schrott kann mit etwas Geschick und Phantasie zu einer wunderschönen Deko, oder aber auch zu einem nützlichen Objekt wiederbelebt werden.
Zwei dieser verrosteten, mehrfach gestrichenen und teilweise verbogenen Eisenstuhlgestelle holte ich vom Schrotthändler, der mir mitteilte, dass es es sich dabei um alte DDR-Biergartenstuhlgestelle handele. Die Holzleisten werden bei diesen Modellen, im Sitzbereich längs aufgeschraubt und an der Lehne senkrecht. Hierdurch bekommt die Lehne eine sehr weiche, rückenfreundliche Wölbung, etwas das den Wessi-Biergartenstühlen vollkommen fehlt. Dort findet man die Wölbung durch die Querbelattung auf der Sitzfläche im Bereich der Kniekehlen wieder. Wir verfügen sowohl über Ossi- als auch über Wessi-Biergartenstuhl – quasi eine Ost-/West-Zusammenführung in ganz spezieller Form. Was jetzt noch fehlt, ist ein Stuhl mit Ost-Lehne und West-Sitzfläche…mal sehen, vielleicht berichten wir hier demnächst darüber ;-)

Nachtkerzenschwärmer gelandet

K.Urban Garten

Beim Untersuchen meiner Rosen auf Ungeziefer, entdeckte ich an einem zerfressenen Blatt meiner Santana-Rose ein ungewöhnlich bizarr aussehendes, gut getarntes, grünes Fluginsekt. Es verharrte starr und unbeweglich auf dem abgezupften Blatt und ließ sich fotografieren, bevor ich es im Wald wieder absetzte. Beim ‘Googeln’ fand ich heraus, dass es sich um einen Nachtkerzenschwärmer handelt.

Parade alter Zinkgiesskannen

K.Urban Garten

Früher waren Zinkgießkannen in vielen Gärten und auf Balkonen zu finden. Sie galten als praktische Helfer bei der Blumenpflege und waren wegen ihrer Beschichtung besonders gut vor Rost geschützt. Mit der Zeit kamen sie jedoch aus der Mode. An ihrer Stelle findet man jetzt Kannen aus Kunststoff in vielen Farben und Formen.
Gießkannen aus Zink sind für mich nicht nur perfekte Helfer beim Bewässern von Pflanzen, sie sind auch eine absolut tolle Dekoidee. In die Einfüllöffnung stelle ich z. B. manchmal meine Gartenschäufelchen oder andere Gartenwerkzeuge. Manche alte, eventuell schon beschädigte Gießkanne (Wasser läuft dann besonders gut ab) kann auch als Pflanzgefäß genutzt werden. Zum Bepflanzen wählt man am besten kleinwüchsige oder hängende Pflanzen (z. B. Minipetunien oder Verbenen). Die funktionstüchtigen Kannen kommen bei mir, trotz des Eigengewichtes noch häufig zum Einsatz. Einfach in das Regenfass getaucht und mal eben die durstigen Kübelpflanzen gegossen. Danach stehen sie wieder dekorativ im Garten herum.
Ich habe heute ein kleines Treffen organisiert und mache ein Familienfoto zur Erinnerung.

Manch einem ist sicher aufgefallen, dass den Kannen die Tüllen fehlen. Voilà! … Die Tüllenbande schaut ganz keck ums Eck!

 

Sitzecke aus Sandsteinplatten

K.Urban Artikel » Garten

Die Steinplatten (aus Monat Februar) habe ich wieder einmal auf die simple Art lose (ohne Schotter, Kies- oder Mörtelbett bzw. Verfugung) direkt im leicht verdichteten Gartenboden vor der bodentiefen Küchenfensterfront verlegt. Wir hatten diese Verlegetechnik erfolgreich an mehreren Stellen im Garten genau so vorgenommen und bisher keine Probleme damit gehabt. Sämtliche gelegten Wege, Beeteinfassungen, Rampen, Sitzecken und Plateaus haben seit mehreren Jahren den Belastungen und Wettereinflüssen gut standgehalten. Das niedrig wachsende Grünzeugs in den Fugen ist durchaus gewollt und die mit der Zeit durch Moos und Flechten auftretende Patina passt wunderbar ins Gesamtbild des Umfeldes.

 

Ich habe einen Vogel …

K.Urban Garten

aus Weidenzweigen gebastelt. Die Idee war am Anfang gar nicht so leicht zu realisieren, da ich grundsätzlich gar keine Anleitung hatte. Ich versuchte das Bild in meiner Vorstellung zuerst einmal umzusetzen, indem ich ein kleines ovales Gebilde aus Zweigen zusammendrehte. Dann band ich einen Strauss aus dünnen Zweigen am unteren Ende mit Draht zusammen. Mitten in diesen Strauss presste ich das ovale Gebilde, drückte oberhalb die Zweige zusammen und band wieder Blumendraht drumherum, was dann wie ein Bonbon aussah. Die herausragenden Zweigenden wurden zu einem runden Kopf gedreht. Der Schnabel ist ein angespitzter dickerer Zweig.

Heidelbeerkraut mit Tulpen

K.Urban Garten

Die immergrünen, blattlosen Triebe des Heidelbeerkrautes sieht man auch zu dieser Jahreszeit in den Wäldern. Vor ein paar Tagen schnitten wir uns bei einem Spaziergang einen kleinen Strauß. Einen Teil davon stellte ich in eine Glasvase und steckte noch ein paar Tulpen hinein.

Immer noch Winter

K.Urban Garten

Über Nacht ist es draußen schon wieder weiß geworden. Bin mal eben mit der Kamera durch den Garten….

Sandsteinplatten verlegen

K.Urban Garten

Wenn man in einem ehemaligen Steinbruch wohnt, findet sich immer wieder Baumaterial für neue Projekte. Dieses Mal legen wir uns die freigelegten Sandsteinplatten für eine kleine Sitzecke vor unserem Küchenfenster zurecht. Wenn die frostige Zeit vorbei ist, werde ich mit dem Verlegen beginnen. (siehe im April)

Kohlenschaufel trifft Frühblüher

K.Urban Garten

Der heutige Abstecher beim Altmetallhändler war erfolgreich. Nach einer längeren Winterpause schaute ich mich dort nach brauchbaren ‘Schätzen’ um und fand eine alte eiserne Kohlenschaufel, die ich zuhause mit Zweigen, Traubenhyazinthentöpfchen, kleinen Zwiebeln und Moos füllte.

Blühende Zweige

K.Urban Artikel » Garten

Der Eisregen hat unseren Bäumen im Winter mächtig zugesetzt. Ganz heftig hatte es unseren Blutpflaumenbaum getroffen. Jeder Ast, jedes kleine Zweiglein war mächtig dick mit Eis ummantelt. Durch die Last neigte sich der Baum erst tief, um in einer Nacht krachend in alle Richtungen zu zerbersten. Traurig trennten wir die schweren Äste vom Stamm und schichteten sie auf die Schneehaufen vor unserem Grundstück. Mitte Januar stellte ich einige Äste in unser Wohnzimmer. In einer großen Vase stehen sie seitdem wie ein kleines Bäumchen im Raum. Vor einigen Tagen entdeckte ich winzige rötliche Knospen an den dunklen Zweigen, die seitdem täglich unter meiner Beobachtung stehen. Heute öffneten sich die ersten hübschen rosa Blüten. Ganz zart und filigran kehrt der Frühling in unser Haus ein und die ganze Familie freut sich darüber. Jetzt sind wir auch ganz zuversichtlich, dass aus dem kahlen Stamm im Vorgarten wieder neue Triebe sprießen werden.

Weidenbündel in Kübeln

K.Urban Garten

Fürs Erste habe ich die Weidenruten gebündelt und in die kürzlich, günstig im Baumarkt erstandenen, konischen Blumenkübel gestellt. Die Weidenbündel werden durch Kabelbinder zusammengehalten, welche mit kleinen Zweiglein umwickelt, ein wenig verdeckt werden. Hoffentlich bläst der nächste Windstoß die 3 Meter hohen Säulen nicht um. Sie stehen momentan als schmale Sichtschutz-Stelen frei im Garten.

Moderlieschen im Miniteich

K.Urban Garten

Auch in unserem kleinen Garten gibt es einen Teich….ganz klein…., unseren Miniteich. Anfang 2009, nachdem der Frost aus dem Boden war, stellte ich einen gebrauchten, dichten Mörtelkübel in das dafür vorgesehene Loch am Ende der Kräuterspirale. Eine Binse war das erste Grün, dazu kamen Sandsteine und Granite, damit evtl. hineinfallende Kleintiere sich vor dem Ertrinken hätten retten können. Von Freunden erhielt ich noch Schachtelhalme und Schwimmfarn. Der Kübelrand wurde mit Steinplatten belegt. Die Mückenlarven ließen nicht auf sich warten, Vögel nahmen die neue Badestation liebend gern an, einen kleinen Grasfrosch, Kröten und Libellen konnte ich beobachten. Als ich eines Tages von meinem Sohn hörte, dass kleine Fische im Teich seien, mochte ich meinen Augen kaum trauen. Zwei kleine schwarze Fischlein. Wie auch immer sie in den Teich gekommen waren, von diesem Tag an betrachtete die ganze Familie den Miniteich mit anderen Augen. Was waren das für Fische? Wie waren sie hineingekommen? Was würden sie fressen? Würden sie den Winter überleben? Im Dezember kam das Eis und taute erst Mitte März ab. Mitte April sah ich sie zum ersten Mal wieder und freute mich total. Die ‘Fischis’ hatten den harten Winter überlebt. Im Internet hatte ich herausgefunden, dass es sich um Moderlieschen handelte, die sich von Algen, Mückenlarven und anderen Kleininsekten und Gewürm ernähren. Da sie sehr scheu sind, bekamen wir sie nur selten zu sehen.
Dies sollte sich ändern. Eine große Glasglocke, die sonst der Pflanzenaufzucht diente, versenkte ich im Teich und zog sie mit Teichwasser in die Höhe, setzte sie auf Steinsockel, ließ nach unten einen Zugang zum Teich und füllte fehlendes Wasser auf. Die Fischis haben ihre Wasserglocke inzwischen sehr gut angenommen und geniessen anscheinend das aufgewärmte Wasser. Es ist total schön sie zu beobachten.

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