Das ist schon seltsam. Früher fand ich solche Trophäen in den Häusern von eingefleischten Jägern oft unheimlich und ganz und gar nicht schön. Nur an Jagdhütten und Blockhäusern fand ich sie passend und dekorativ. Meine Einstellung hat sich nicht nur aufgrund der Jägermeister-Werbung im Laufe der vergangenen Jahre ein wenig geändert. In der letzten Zeit konnte ich beobachten, dass sich die Geweihe auch im Bereich der Wohndeko eingeschlichen haben. Mein Mann bekam kürzlich von einem Bekannten dieses mächtige Hirschgeweih geschenkt. Der Bekannte konnte dieses Erbstück aus Platzgründen nicht mehr behalten. Laut seiner mündlichen Überlieferung hatte sein Großvater das Tier angeblich vor ca. 50 Jahren in den Karpaten zur Strecke gebracht. Nachdem das Hirschgeweih 6 Umzüge mitgemacht hat, sollte es nun genug gewesen sein, weshalb er uns das Geweih überließ. Gleichzeitig überließ er uns damit aber auch eine Frage: “Wohin damit?” Dazu haben wir das Monstrum erstmal vermessen und gewogen. Dann folgte ein Rundgang durchs Haus. So fanden wir für den 14-Ender einen guten Platz im Keller, wo es nun den Treppenaufgang bewacht und jeden freundlich gesonnenen Besucher begrüßt. Das schicke Riesenteil hätte uns in den Wohnräumen sehr viel Platz geraubt und wäre dort zu dominant in Erscheinung getreten. Aber mit seinem Gewicht von 7,5 kg, einer Spannweite von 80 cm und einer Ausladung nach vorn von ca. 70 cm hat er jetzt einen tollen Job als Kellerwächter gefunden. Erstaunlich, wie alles immer wieder seinen Platz findet.
Ich liebe es, wenn sich Gegenstände immer wieder neu jahreszeitlich umgestalten lassen. Meine momentanen Favoriten sind Glasglocken. Unter einer Glocke, sonst ein Teil meiner Deckenleuchte in der Küche, befindet sich eine gläserne Minilandschaft. Das Fischhochhaus hat sein Winterquartier als Stillleben auf der Flurkommode gefunden, gefüllt mit silbernen Weihnachtskugeln. Das Ganze lässt sich bei Bedarf ganz unkompliziert und rasch wieder abräumen oder umdekorieren.
Heute erstand ich bei meinem Floristen drei schöne Pinienzapfen. Die interessante Form und der harzige Geruch gefielen mir sehr gut. Die Chefin des Blumengeschäftes gab mir den Rat die Zapfen an einem warmen Ort in Heizungsnähe aufzubewahren, da sie sich dann öffnen würden. Wenn ich Glück hätte, käme ich dann in den Genuss von essbaren Pinienkernen. Das hatte ich noch nicht gesehen, fand ich spannend und machte mich neugierig. Ups, hört sich beinahe so an, als hätte ich eine Art Überraschungsei gefunden
Sie stehen ab jetzt unter Beobachtung. Weitere Fotos folgen!
Genau das Richtige für Menschen, die die Weihnachtszeit im trendigen Kuschel-Look mit einem wohlig herzerwärmenden Gefühl genießen möchten.
Zutaten: Styroporkranz, Wolle (möglichst dick und grob), Kerzen, Metall-Kerzenhalter mit Dorn, Zapfen, Bucheckern, Lärchenzweige, Moos und Spielzeugtiere (z. B. von Fa. Schleich)
Ideengeber: Caresa
Zuerst wird ein Schal, je nach Größe und Durchmesser des Kranzrohlings gestrickt, der um den Kranz herumgelegt und an dessen Unterseite zusammengenäht wird. Das mit Fransen versehene Ende des Schals liegt locker daneben. Die restlichen Dinge werden je nach Geschmack darauf gesteckt und drumherum drapiert. Meine leicht verspielte ‘Waldthema’-Version mit Bienenwachskerzen passt farblich gut zu unserer Einrichtung.
Bei einer kleinen privaten Adventsausstellung, wurde ich wieder daran erinnert, dass ich die witzigen Engel aus der Zeitschrift Landlust noch basteln wollte. Die Gastgeberin hatte einige hübsche Exemplare angefertigt, die sie u.a. dort ausgestellt hatte und zum Kauf anbot. Am späten Nachmittag kramte ich mein bereits gekauftes Material (Gipsbinden, Pappe, Holzkugeln usw.) hervor, schnappte mir ein paar Holzscheite und machte mich nach der Landlust-Bastelanleitung ans Werk. Heute früh waren die eingegipsten Engelsflügel und -Köpfe getrocknet. Die Engel konnten vollendet und zu den Adventskerzen gestellt werden. So, nun wird die erste Kerze angezündet und bei einer Tasse Tee und einem Stück Stollen gemütlich mit der Familie der erste Advent gefeiert.
Lebendiger Adventskalender wird in Danndorf auch 2011 wieder ein Thema sein.
Bereits zum dritten Jahr in Folge wird jeweils ab 18:00 Uhr ein neues “Türchen” für jedermann/-frau geöffnet sein.
Hier das wo und wann:
- Do.: 01.12. am Haus der Kirche
- Fr: 02.12. Fam. Dörries/Fam. Fricke,Vorsfelder Str. 5
- Sa + So: 03.12. + 04.12. noch offen
- Mo: 05.12. Schützenverein Danndorf, Schützenplatz
- Di: 06.12.: WGD Danndorf, Waldstraße “Waldquelle”
- Mi: 07.12. Jugendfeuerwehr Danndorf, Feuerwehrgerätehaus
- Do: 08.12. Gemischter Chor, Hauptstr. 16
- Fr: 09.12. Groß, Hubertusweg 15
- Sa: 10.12. SPD Danndorf, Unter dem Maibaum
- So/Mo: 11.12. + 12.12. noch offen
- Di: 13.12. Familie Parsiegla, Waldstr. 6
- Mi: 14.12. CDU Danndorf, Jugendraum am Kulturzentrum
- Do: 15.12. TSV Danndorf Bodyfit, Sportplatz Waldstraße
- Fr: 16.12., 17.00 Uhr, Grundschule Danndorf
- Sa: 17.12. Familie Neu, In den Kämpen 10
- So: 18.12. Evangelische Frauenhilfe, Haus der Kirche
- Mo: 19.12. Müllers Hofladen, Hauptstr. 16
- Di: 20.12. Familie Terpoorten, Schützenplatz 19
- Mi: 21.12. Heimat- und Kulturverein, Jugendraum am Kulturzentrum
- Do: 22.12. Familien Piep, Schröder, Frey, Schützenplatz 11 e
- Fr.: 23.12. noch offen
- Sa: 24.12. Evangelische Kirche, Haus der Kirche
Das Wintergewand des Rebenkranzes mit einer hölzernen Schneeflocke und aus Kerzenresten gegossenen Wachsflocken ist ganz schlicht gehalten.
Das war spannend. Drei – zwei – eins – meins. Zum ersten Mal habe ich mir etwas bei Ebay ersteigert. Auf diversen Flohmärkten hatte ich bereits Ausschau nach einer alten Küchenwaage gehalten. Bisher ohne Erfolg. Bei Recherchen stieß ich auf eine Waage bei Ebay. Es hat eine ganze Weile gedauert. Laufend wurden weitere Küchenwaagen angeboten und immer wieder wurde mein Gebot überboten. Nun hat es geklappt und das zu einem akzeptablen Preis. Hier ist das gute alte Stück!
In einem kleinen Heftchen (Das Haus Ideen Magazin) gefielen mir ein paar urig behäkelte Birkenholzhocker. Meine drehbaren Küchenhocker (Sitzfläche 33 cm) sollten nun auch solch ein rustikales Winterkleid bekommen. Die fingerdicke Wolle konnte ich im Bastelmarkt erwerben. Da die passende Häkelnadel dort leider nicht vorrätig war, schnitzte mir mein Mann kurzerhand ein Riesenexemplar aus einem 14 mm Buchen-Rundholzstab. Nun konnte ich loslegen.
3 LM zu einem Ring schließen,
1. Runde: 6 feste Maschen hineinhäkeln, Abschluss mit Kettmasche und einer LM, (Empfehlung: Anfang der Runde immer mit einer Sicherheitsnadel markieren),
2. Runde: fM häkeln, in jede 2. Masche 2 fM (um das Muster zu erhalten, sollte nur in den hinteren Teil der Masche gehäkelt werden), Abschluss wieder mit Kettmasche und 1LM (Abschluss wiederholt sich bei jeder Reihe)
3. Runde: fM häkeln, in jede 4. Masche 2 fM
4. Runde: fM, in jede 6. Masche 2 fM
5. Runde: fM, in jede 8. Masche 2 fM
6. + 7. Runde: in jede 10. Masche 2 fM
8. + 9. Runde: fM häkeln
10. Runde: Maschenzahl halbieren, indem nur jede 2. gehäkelt wird
11. fM
12. jede 5. Masche auslassen. Fäden vernähen. Bezug auf die Sitzfläche ziehen.
Ging richtig schnell, sieht voll witzig aus, ist angenehm weich und kuschelig warm.
Beim Stöbern auf diversen Flohmärkten hat sich in den letzten Jahren einiges an kleinen Glas- und Kristallsachen angesammelt. Vasen, Milch- und Zuckergefäße funkeln zu Mehreren auf einem Tablett oder Teller angeordnet besonders edel.
Die große Apothekerflasche stammt ebenfalls von einem Flohmarkt. Das schöne alte Maggiglas ist von meinen Großeltern und macht sich sehr gut in unserer Fensterbank.
Bei unserem Nachwuchs ist momentan Tanzschule angesagt und der Mittelball stand an. Hierfür bekamen die Jungen vom Tanzlehrer den Auftrag Handsträusschen zu besorgen, während die Mädchen für Knabberzeug zu sorgen hatten. Ein klassischer Handstrauss ist schnell organisiert, wenn da im Vorfeld nicht der spezielle Wunsch eines Blumenarmbandes geäußert worden wäre. Was ist ein Blumenarmband? Ich informierte mich im örtlichen Blumengeschäft, erntete fragende Blicke und wir rätselten dort gemeinsam über eine Schleifen-Konstruktion zum Umbinden. Selber machen war mein Gedanke. Zu hause ging das Tüfteln los. Das Ergebnis ist eine florale Armspange:
- Aludrahtring zu einem Armreif formen
- mittig mit Teppichklebeband bekleben, Papierstreifen abziehen
- mit Schleifenband umwickeln
- kleinen Streifen Teppichklebeband auf die äußere Seite des Armreifes kleben
- Efeublätter, anderes Grünzeug oder Blütenblätter darauf befestigen
- ggf. kleine Rosen- oder Orchideenblüten, Perlen mit Heißkleber anbringen
- äußere Enden des Drahtringes vorsichtig in eine ovale Armreifform biegen
- um den Arm legen und Drahtenden zusammendrücken
Unser Oktober-Filztermin mit Iris ist schnell herangerückt. Die drei Teilnehmerinnen, die zum ersten Mal dabei waren, entschieden sich spontan für die Herstellung von Pulswärmern, während Katja einen Riesenkissenbezug in Steinoptik filzte. Ich hatte mir für diesen Tag einen Chiffon-Seiden-Schal in Pink gekauft, den ich mit einem Phantasie-Kreis-Wellen-Muster aus grauer, wollweißer, rosa, lila und schwarzer Wolle befilzte. Eine aufwändige Arbeit, die sich gelohnt hat.
Eine Häkelrose, deren Anleitung mir Tracey-Ann (erdbeerdiamant) zugeschickt hat, musste ich unbedingt sofort nacharbeiten. Es hat so in den Fingern gekribbelt, dass es keinen Aufschub gab. Die Rose sieht so wunderbar romantisch aus. Eine in rosa und eine weitere in dunkelgrau sind auf Anhieb gelungen. Ganz bezaubernd!
In der folgenden Woche hatte ich noch weitere Rosen nach diesem Muster gehäkelt und in anderer Weise zusammengerollt. Die aktuellen Exemplare sind als offene Blume und nicht als Knospe gewickelt. Sie gefallen mir so gut, dass sie inzwischen als Anstecknadel an Jacken, Taschen und Schals fungieren sowie als Wohndeko dienen.
Auf dem Herbstmarkt in Wendschott entdeckte ich letzte Woche einen Wohndekostand mit Näh- und Häkelarbeiten, die mein Interesse weckten. Die hübschen kleinen Häkelrosen gefielen mir sehr und meine Frage nach einer Anleitung wurde belächelt und mit dem Kommentar abgewiesen. Diese Rosen seien eine eigene Kreation, die es nirgendwo so sorgfältig gearbeitet zu kaufen gäbe. Eine vernüftige Anleitung könne man auch nicht im Internet finden und die Herstellung bliebe ein Geheimnis. Ein Exemplar in hellgrau kaufte ich mir zum genauen Selbststudium, denn diese Worte weckten meinen Ehrgeiz.
Zu Haus beim Stöbern, fand ich eine verlockende Häkel-Anleitung in der Zeitschrift ‘Landlust’, die sofort mit Wollresten ausprobiert wurde. Aufgrund der guten Beschreibung gab es auch keine Probleme beim Umsetzen. Bei der Auswahl der Wolle werde ich noch ein wenig recherchieren müssen, da diese mir noch ein wenig matt erscheint. Ansonsten bin ich für den Anfang zufrieden mit den Röschen. Geht doch!
In einer aktuellen ‘Landzeitschrift’ fand ich eine tolle Idee zum Nacharbeiten. Aus dickem verzinktem Stahldraht formte ich ein Herz, welches mit dünnem Draht umwickelt wurde. Der Draht verhindert das Verrutschen des nun dicht an dicht mit grünem Blumendraht am Gestell befestigte Moos. Eine Bastschleife vervollständigt das Geschenk für meine liebe Nachbarin.
Was macht man mit den verzottelten, teilweise auch rostigen Bindedrahtresten von abgeräumten Kränzen?
Die Idee zur weiteren Verwendung erhielt ich von einer Bekannten. Sie hatte mir von Drahtskulpturen eines Floristikseminares berichtet. Ich formte und drückte den Draht zu einem lockeren länglichen Gebilde und steckte zuvor in kurze Stücke geschnittene Zweige in die Lücken. Nach und nach ließen sich die Äste nur noch mit geschicktem drehen und biegen in das Drahtgewirr zwängen. Das Ganze hatte inzwischen an Stabilität gewonnen und konnte in sich in Form gedrückt und gedreht werden. Nachdem das stachelige Gebilde noch ein wenig mit der Gartenschere frisiert war, vervollständigte ich es mit einem gestanztem Herz und hänge es zukünftig in den Flieder. Im Winter werde ich einen Apfel oder Meisenringe an das untere Ende hängen.









































