Omas Knopfkiste – Erinnerung aus der Kindheit

K.Urban Artikel

Viel Spielzeug hatten wir als Kinder nicht. Jedenfalls gemessen an dem, was sich heute in Kinderzimmern häuft. Bei Nachbar’s Oma, welche ich als kleines Mädchen oft besuchte, gab es gar keine Spielsachen.  Während sie im großen Ohrensessel Socken strickte, blätterte ich mit Hingabe in Versand-Katalogen oder kramte gedankenverloren in einer alten Holzkiste, in welcher sich eine Unmenge an Knöpfen befand.

Große, kleine, metallene, hölzerne, auch gläserne Knöpfe, mit Stoff bezogene Wäscheknöpfe, geflochtene Lederknöpfe, welche mit Samt und solche, die sie von alten Kleidungsstücken abgetrennt hatte. Sie wurden regelmäßig herausgekramt, in allen Variationen sortiert, nach Farben, dann nach Größe, nach Schönheit usw..  Man konnte Muster und Figuren legen. Meiner Phantasie wurde keine Grenzen gesetzt.

Das schöne Grabbelgefühl in einem Meer von Knöpfen hat mich immer noch nicht losgelassen.
In einem Stoffgeschäft stieß ich neulich wieder auf eine Kiste und ein großes Glas mit Einzel-Knöpfen. Ich sortierte einige besonders ‘Wertvolle’ heraus und konnte sie für wenige Cent erwerben. Mein Sammlerherz hatte noch nicht genug. ‘Mutters Knopfkiste’ barg noch etliche Schätzchen und auch im eigenen Nähkästchen wurde ich fündig.

Weiße, cremefarbige, durchsichtige, welche aus Permutt, Perlen und einige aus Metall fädelte ich zu zweit oder zu dritt auf kurze Drahthaken. Dann befestigte ich ein Stück hellen Taftstoff stramm auf einem Halbrund aus Styropor (Durchmesser ca. 10 cm) und bohrte die Drahtspitzen (mit den Knöpfen dran) durch Stoff und Styropor. Dicht an dicht mit ca. 150 Knöpfen gespickt wurde das Ganze vorerst auf eine Vase gelegt. Es soll ein Knopfbouquet werden. Am Haltegriff hierfür muss ich noch arbeiten.

 

Herz aus Bucheckern

K.Urban Artikel

Ein Korb mit den im Herbst gesammelten Bucheckern steht immer noch in Garten herum. Unter dem Dachvorsprung hatten die Hülsen bisher einen trockenen Platz. Lediglich die Amseln und Meisen hatten auf der Suche nach Futter oder einfach nur aus Neugier des öfteren einige davon herausgewühlt. Bei Einräumen kam mir nun die Idee ein Herz daraus zu kleben. Bei ‘Depot’ gab es kürzlich für 1,50 Euro braun lackierte Drahtherzen zu kaufen. Mit der Heißklebepistole bewaffnet klebte ich Bucheckern auf Vorder- und Rückseite des Drahtherzens. An der äußeren Seite kam auch noch eine Lage hinzu.

 

Holzperlen auf Draht

K.Urban Artikel

Eine hübsche kleine Bastelarbeit für zwischendurch möchte ich heute mal vorstellen.  

Holzperlen fädelt man auf einen biegsamen Draht (z. B. Aludraht oder Drahtkleiderbügel), welcher anschließend in eine beliebige Form (z. B. Herz, Oval, Kreis) gebogen wird. Am Ende des Drahtes geformte Ösen schließen das Gebilde. Das Backförmchen, Glasprisma oder die Schneeflocke aus Zinkdraht in der Mitte vervollständigen das Ganze.

  

Engel aus Holzscheiten gebastelt

K.Urban Artikel

Bei einer kleinen privaten Adventsausstellung, wurde ich wieder daran erinnert, dass ich die witzigen Engel aus der Zeitschrift Landlust noch basteln wollte. Die Gastgeberin hatte einige hübsche Exemplare angefertigt, die sie u.a. dort ausgestellt hatte und zum Kauf anbot. Am späten Nachmittag kramte ich mein bereits gekauftes Material (Gipsbinden, Pappe, Holzkugeln usw.) hervor, schnappte mir ein paar Holzscheite und machte mich nach der Landlust-Bastelanleitung ans Werk. Heute früh waren die eingegipsten Engelsflügel und -Köpfe getrocknet. Die Engel konnten vollendet und zu den Adventskerzen gestellt werden. So, nun wird die erste Kerze angezündet und bei einer Tasse Tee und einem Stück Stollen gemütlich mit der Familie der erste Advent gefeiert.