Ein Korb mit den im Herbst gesammelten Bucheckern steht immer noch in Garten herum. Unter dem Dachvorsprung hatten die Hülsen bisher einen trockenen Platz. Lediglich die Amseln und Meisen hatten auf der Suche nach Futter oder einfach nur aus Neugier des öfteren einige davon herausgewühlt. Bei Einräumen kam mir nun die Idee ein Herz daraus zu kleben. Bei ‘Depot’ gab es kürzlich für 1,50 Euro braun lackierte Drahtherzen zu kaufen. Mit der Heißklebepistole bewaffnet klebte ich Bucheckern auf Vorder- und Rückseite des Drahtherzens. An der äußeren Seite kam auch noch eine Lage hinzu.
In einer aktuellen ‘Landzeitschrift’ fand ich eine tolle Idee zum Nacharbeiten. Aus dickem verzinktem Stahldraht formte ich ein Herz, welches mit dünnem Draht umwickelt wurde. Der Draht verhindert das Verrutschen des nun dicht an dicht mit grünem Blumendraht am Gestell befestigte Moos. Eine Bastschleife vervollständigt das Geschenk für meine liebe Nachbarin.
Unsere wunderschöne Hänge-Buche trägt in diesem Jahr besonders viele Bucheckern. Die Eichhörnchen, Vögel und der Wind sorgen momentan dafür, dass Früchte und Hülsen auf unserer Terrasse und der Mulchfläche unterhalb des Baumes liegen. Die aufgesammelten Bucheckernhülsen erschienen mir sehr dekorativ und daher ideal zum Basteln. Einen Teil des Vorrates legte ich rund um den Betonkuchen auf dem Zinktablett. Heute hatte ich noch eine weitere Idee. Um eine Styroporkugel legte ich Moos, welches ich mit dünnem grünen Draht daran befestigte. Anschließend schob ich die Stängel der Bucheckernhülsen unter die Drahtwicklung. Violà, die Präsentation.
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Heute hatte ich ein schönes Kreativ-Seminar mit den Gifhorner Landfrauen. Wir sind mit Körbchen und Gartenschere durch den Wald gestiefelt und haben Moos, Zweige, Beeren, Wildblumen und Ranken gesammelt. Die Seminarleiterin hatte aus dicker Pappe Herzen ausgeschnitten, die wir emsig mit Moos belegten und mit Blumendraht umwickelten. Die Rohlinge sahen schon richtig klasse aus. Jede von uns gestaltete ihr Moosherz nun nach eigenem Geschmack und konnte mit ein bis zwei Kunstwerken nach Hause gehen.
Heute habe ich den Rebenkranz aus unserer Küche ein wenig umgestaltet.
Zutaten: Eine selbstgebaute Metallglocke , ein gehäkeltes Aufhängeband aus Paketschnur, Bucheckernhülsen, Metallherzen, die Gürtelschnalle eines ausgedienten Landhauskleides und ein herziger Landhauskettenanhänger.
Ich freue mich über das Ergebnis.
Zur Einweihung unseres Hauses hatten wir von Freunden eine Hopfenpflanze geschenkt bekommen, die sich in der Zwischenzeit prächtig entwickelt hat und vorwiegend das Regenabflussrohr unserer Dachrinne berankt. Wenn ich allerdings nicht aufpasse, wird alles was sich in der unmittelbaren Nähe befindet, mit bewuchert. Dies geschieht momentan mit meiner halbrunden, selbst geschmiedeten Wurst- bzw. Kräuterkrone. Da ich das ganz hübsch finde, werde ich es noch eine Weile dabei belassen. Im Herbst wird die Pflanze sowieso wie immer vollkommen zurückgeschnitten.
Die kleine Weihnachtsecke in der Küche wird noch um einen schlichten Eisenbaum erweitert. Zuerst hatte ich eine Zeichnung in Originalmaßen gemacht und bei einer Schlosserei Eisenstangen in 8 mm und 10 mm Stärke gekauft. Unglaublich schön ist es, dass mein Mann meine Pläne umsetzen kann. Er hat die Stäbe geschnitten, gebogen, geschweisst und den Fuß des Gestänges in einem Zinkeimer einbetoniert. Den fertigen “Weihnachtsbaum” konnte ich nun mit Behang aus meinem Fundus schmücken. Wenn der Beton im Eimer durchgetrocknet ist, werde ich noch kleine Zapfen drauflegen. Das Ganze hat einen skandinavischen Touch.






















